Allgemeines







1. Grundposition

Die stabile Grundposition ist die Ausgangsstellung für alle Inline-Aktivitäten.
In der Grundstellung bilden Nase, Knie und Schuhspitze eine vertikale Linie,
die Füsse sind schulterbreit auseinander. So werden Rückwärtsstürze verhindert.





2. richtig fallen

Stürze sollten immer vorwärts abgefangen werden, nie rückwärts!
Beim Sturz sollten die Knie vorgeschoben werden, sodass die Knieschoner auf
dem Boden aufkommen. Danach werden die Ellenbogen noch augestreckt, damit
die Ellenbogen- und die Handgelenkschoner den Sturz auffangen.
Die Finger müssen gespreizt werden.





Bremstechnik

1. Fersen-Stopp

Das Bremsen mit dem Bremsklotz ist oft die einzige Möglichkeit,
um effizient zu bremsen. Dabei werden die Beine in eine Scherenposition gebracht und
in die Knie gegangen.Der Oberkörper wird leicht nach vorne geneigt.
Dann wird der Skate mit dem Bremsklotz nach vorne geschoben und die vorderen Rollen etwas angehoben.
Um die Bremswirkung zu verstärken wird das Knie durchgedrückt.





2.T-Stop

Der T-Stop hat seinen Name von seiner T-Form.
Am Anfang sind beide Füsse parallel. Um zu bremsen, wird das Gewicht auf das
Standbein verlagert (je nach Skater verschieden, findet man aber schnell heraus).
Der andere Skate wird angehoben, um 90° abgedreht und langsam nach hinten
auf den Boden gesetzt. Wichtig ist, dass das Gewicht auf dem Standbein
gelassen und dessen Knie leicht gebeugt wird. Nun kann begonnen werden,
das Gewicht gleichmässig auf die Innenkante des abgedrehten Skates zu verlagern.

Das Problem am Anfang besteht darin, dass der querstehende Schuh nach links
oder rechts weggezogen wird. Der Grund dafür ist beim ungleichmässigen Belasten
der vordersten oder hintersten Rolle zu suchen. Einfach den hinteren Schuh
entlasten und nochmals neu mit Bremsen beginnen. Nach ein paar Übungen hat
man das Gefühl für das richtige Bremsen gefunden.

Es hat sich als hilfreich erwiesen, als erstes das Fahren auf dem Standbein zu üben.
Als zweiter Schritt zuerst einmal nur die vorderste Rolle auf den Boden bringen,
ohne diese zu belasten. Fühlt man sich sicher, einfach noch den ganzen Schuh ablegen.





locker abschwingen

Das "locker abschwingen" ist die einfachste, aber nicht gerade effektivste, Bremsteschnik überhaupt.
Das bogenäußere Bein nach außen drücken.
Druck auf die Ferse der Innenkante (quer zur Fahrtrichtung)





Die Schneepflugbremse

Bei dieser Bremsvariante bilden die Skates ein nach hinten geöffnetes V.
Wie beim Skifahren müssen die Skates also driften, damit sie nicht ineinander fahren.
Da der Grip der Rollen auf trockenem Asphalt hoch ist muss der Körperschwerpunkt
möglichst tief und weit hinter den Skates sein. Die Bremswirkung dieser Technik
ist hoch, jedoch ist es recht schwierig die Balance zu halten.



Der Spin-Stop

Bei geringen Geschwindigkeiten kann
man das beim falsch ausgeführten T-Stop entstehende Drehmoment zum bremsen nutzen.
Während sich der Oberkörper verdreht setzt der hintere Skate zum Vermeiden des
Sturzes rückwärts zur Fahrtrichtung auf. Entsprechend des Drehimpulses wird ein
Bogen oder Halbmond beschrieben, bis man zum Stehen kommt. Diese Bremstechnik
kann nur bei geringen Geschwindigkeiten angewandet werden.



Der Powerslide

Hierbei handelt es sich um die effektivste Bremstechnik
mit dem kürzesten Bremsweg. Sie erfordert hohes Können, da extreme Kurvenlage und
fein dosierter Kantendruck nötig sind. Dabei wird eine Skate (wie beim T-Stop)
quer zur Fahrtrichtung gestellt. Jedoch wird der Skate nicht hinterher gezogen,
sondern er setzt vor dem Körperschwerpunkt auf und fast das ganze Körpergewicht
stemmt sich gegen diesen. In der Standard Variante fährt man rückwärts an und hält
den Körperschwerpunkt möglichst tief, dann stellt man den einen Skate quer vor den
anderen. Der hintere Skate stabilisiert dabei die Schräglage. Man kann auch vorwärts
anfahren und beide Skates quer zur Fahrtrichtung stellen. Der Powerslide sollte
aber auf rutschigem Untergrund oder auf nasser Strecke eingeübt werden. Wenn der
Skate nicht genau senkrecht zur Fahrtrichtung und vor dem Körperschwerpunkt geführt
wird kann wie beim T-Stop ein unerwünschter Drehimpuls entstehen.



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