Geschichte Judo

Die Judo - Abteilung des VfL Lahnstein…

…hat ihre Anfänge zu Beginn der 80er Jahre.
Zu dieser Zeit kam dem umtriebigen 1. Vorsitzenden,
Herrn Hans Schröder, die Idee, die Randsportart Judo auch im
Lahnsteiner Sport zu etablieren.

Mit Boris Fardel konnte er gleich zu Beginn auch einen
renommierten Trainer verpflichten, der sich sogleich an
den Aufbau der Judoabteilung machte.
Schon bald konnten von den Kindern und Jugendlichen die
ersten Gürtelprüfungen abgelegt und die ersten Turniere besucht werden.
Mit dem Weggang von Boris Fardel 1983 war das Abenteuer Judo im VfL Lahnstein
jedoch nicht beendet. Es sollte erst richtig beginnen…

Mit Gunter Keuper und Wolfgang Merz konnten gleich zwei Übungsleiter
gewonnen werden, die dann in den folgenden Jahren
die Judoabteilung weiter ausbauten.
Hier war es vor allem Gunter Keuper, der durch großes Engagement
die Lahnsteiner Judoka auch zu ihren ersten überregionalen Erfolgen führte.
Keuper und Merz wurden dann ab 1987 durch Heiko Schilling als
Übungsleiter-Helfer unterstützt, übrigens ein "Eigengewächs" der Judoabteilung.

Der Ausstieg von Wolfgang Merz 1989 konnte somit kompensiert werden,
hatte H.Schilling doch in der Zwischenzeit auch die ÜL-Lizenz erworben.
Unter G. Keuper und H. Schilling wurde zu Beginn der 90er Jahre dann sogar
dreimal pro Woche trainiert, was dann alsbald auch die ersten Früchte trug.
Herauszuheben sind hier die Erfolge von Andreas Backhaus,
der aufgrund seiner Wettkampfleistungen dann auch als erster
Lahnsteiner Judoka in den Kader des Judoverbandes Rheinland berufen wurde.

Auch als Trainer der Lahnsteiner Judoka war Andreas Backhaus ab 1991 aktiv,
sodass der berufsbedingte Ausstieg von Gunter Keuper zwei Jahre später
durch ihn und Heiko Schilling aufgefangen werden konnte. Aufgrund ihres
Studiums war es den beiden dann möglich, einen relativ großen Zeitaufwand
für die Judoabteilung zu betreiben…und es zahlte sich aus:
von Mitte bis Ende der 90er Jahre stellte die Judoabteilung mehrere
Kader-Mitglieder im Judo-Verband Rheinland
(u.a. Patrick Engel, Oliver May, Nils Radtke, Tobias Wagner).

Dieser Zeitraum war die bis dahin erfolgreichste Zeit der Judoka des VfL Lahnstein. Neben Rheinlandmeisterschaften und südwestdeutschen
Meisterschaften gelang einigen Judoka auch einzelne Siege bei internationalen Turnieren und sogar Podestplätze auf Deutschen
Einzelmeisterschaften. Hier sind vor allem Patrick Engel sowie Matthias Klein zu nennen.

Auch die Mannschaft des VfL Lahnstein konnte sich in dieser Zeit im Rheinland etablieren und mehrere Jahre in Folge konnte diese Mannschaft um
Nils Radtke, Tobias Wagner und Andreas Böhm vordere Plätze bei Rheinlandmeisterschaften belegen.
Neben den bereits genannten Kämpfern müssen hier auch Oliver May, Björn Förster, Wolfram Moch und Bernd Hellbach genannt werden.
Als dann Ende der 90iger Jahre Andreas Backhaus aus beruflichen Gründen ausschied, wurde die Lücke zunächst durch Patrick Engel geschlossen, der bereits seit Beginn
der 90iger Jahre als Trainer in der Judoabteilung das Training erfolgreich mitgestaltete. Auch in Nils Lubitz konnte ein weiterer Trainer, der aus der eigenen Abteilung
hervorgegangen war, gewonnen werden.
Zu Beginn des neuen Jahrtausends zog sich Patrick Engel berufsbedingt zurück und auch Heiko Schilling musste aus beruflichen und familiären Gründen kürzer treten.
Aber auch dieser Trainerengpass wurde durch die Abteilung aufgefangen und in Andreas Böhm, Tobias Wagner und Yvonne Geißler wurden weitere Übungsleiter gefunden,
die ab 2004 vorübergehend das Training alleine leiteten, da Nils Lubitz aus beruflichen Gründen aus Lahnstein wegzog.
Zwei Jahre später kam Nils Lubitz zurück und konnte die erneute Lücke, die der Weggang der beiden erfolgreichen Übungsleiter Tobias Wagner
und Andreas Böhm hinterlassen hatte, schließen.
Neben den sportlichen Erfolgen einzelner Judokas wie Tim Halbig und Sebastian Niel schafften es Tobias Wagner und Andreas Böhm auch immer wieder das soziale
Miteinander zu fördern. Sei es auf gemeinsamen Judoabenden oder beim Grillen an der Grillhütte in Osterspai.
In dieser Zeit wuchs in Sebastian Niel ein weiterer Übungsleiter heran, der bis heute aktiv als Trainer in Lahnstein die Judoabteilung mit formt.
Leider ist es ihm aber nur unregelmäßig möglich, da er zurzeit sein Medizinstudium in Mainz absolviert.
Daher kann sich die Judoabteilung umso glücklicher schätzen,
dass in Jörg Weyherheuser Mitte des ersten Jahrzehnts des neuen Jahrtausends ein alter Weggefährte nach fast 10jähriger Pause den Weg zurück in die Halle fand
und seitdem das Trainerteam nicht nur unterstützt sondern mit seinen Ideen und Initiativen auch deutliche Impulse setzt. Nicht zuletzt ist ihm die Kooperation mit der
Grundschule in Braubach zu verdanken, die dem VfL schon einige Mitglieder eingebracht hat.
Auch sein nimmermüder Einsatz im organisatorischen Bereich sowie in Sachen Verwaltung ist nicht hoch genug zu bewerten.

Auch die Erfolge stellen sich langsam wieder ein, nicht zuletzt, weil das Trainerteam zum einen das Training ein wenig umgestellt hat
und zum anderen ein dritter Trainingstag hinzugekommen ist.
Für die jüngsten Erfolge zeichnen sich vor allem Lion Krejsa, Leonard von Grönheim, Sina Daniel und Nicholas Schmidt verantwortlich.
Diesen Kämpfern der U15 folgen etliche in den Alterstufen darunter nach, sodass die sportlichen Erfolge in der Zukunft durchaus erwartet werden können.
Als Beispiele für die Nachfolge sollen hier insbesondere Benedikt von Grönheim, Patrice Budka, Moritz Daniel und Chris Lubitz genannt werden.
Vor wenigen Monaten konnte in Alexey Batalov noch ein weiterer Trainer gewonnen werden, der sich durch viele Erfolge als Wettkämpfer
und durch sein Fachwissen sowie seine sympathische Art schnell ins Trainerteam des VfL eingefunden hat.
Zusätzlich zu Alexey konnten in Lisa Samfaß und Fabian Berressem zwei weitere Eigengewächse der Judoabteilung mit in die Trainingsarbeit eingebunden werden.
Leider bleibt Fabian nicht mehr viel Zeit, um die Trainer unterstützen zu können, da er seit einem Jahr sein Physikstudium in Mainz vorantreibt.
Lisa hingegen bleibt uns noch mindestens die nächsten beiden Jahre erhalten, da sie zunächst ihr Abitur am Johannesgymnasium in Lahnstein ablegen möchte.