Rhönradabteilung des VfL Lahnstein auf Klettertour

In diesem Jahr zog es die Rhönradturnerinnen und Turner des VfL Lahnstein, begleitet von Übungsleiterinnen,
Eltern und Geschwister an die Mosel nach Ediger Eller zum Callmont.

Nach einer verregneten Woche freuten sich alle über die Sonne, die sich im Laufe des Morgens aus dem Nebel pellte.

Leider hatte der Zug wegen Bauarbeiten etwas Verspätung, so dass der Anschlusszug von Bullay nach Eller
vor den Augen aller verpasst wurde. Schnell wurde umdisponiert und eine Vesperpause an der Mosel in Bullay eingelegt.
Die Zeit verging im Nu und schließlich brachte uns der nächste Zug nach Eller. Schon nach kurzer Zeit erreichten wir
den Einstieg zum "Klettersteig durch den höchsten Weinberg Deutschlands".

Die Sonne freute sich über die motivierten Wanderer und gab ihr Bestes, um die Wanderung in ein besonderes Licht zu setzen.
Der steile Weg und die Klettersteige waren an diesem Tag demnach auch nicht das große Problem,
vielmehr machte allen die Temperatur zu schaffen, die in dem Schieferhang locker 32 Grad und mehr erreichte.
Die wenigen Schattenplätze, die der idyllische Weg zu bieten hatte, waren schnell belagert und luden ein
zu Verschnauf- und Trinkpausen. Wenn auch unter Aufbietung aller Kräfte so erreichten alle, geschafft und durchgeschwitzt
das Gipfelkreuz und stürzten sich auf den Mineralwasservorrat einer kleinen Straußwirtschaft.
Nach kurzer Zeit war das gesamte Wasser verkauft und wurde eigens für die durstige Wandergruppe neu geordert.

Zwischenzeitlich genossen alle die schöne Aussicht auf die Mosel und Kloster Stuben.
Aber nicht nur die Aussicht war toll, sondern auch die Gleitschirmflieger, die sich von hier oben von der warmen Luft
heben ließen und anschließen ihre Kreise zogen. Der Start der Gleitschirmflieger auf engstem Raum,
direkt am Abgrund vor unseren Augen, dass war schon ein besonderes Erlebnis.

Schließlich mussten wir den Rückweg antreten, der jedoch wesentlich kürzer war und vor allem überwiegen
durch den Wald führte. Eigentlich war noch ein Abschluss beim Straßenfest in Ediger geplant,
aber durch die Hitze und die Gleitschirmflieger hatten wir bereits so viel Zeit verbraucht, dass wir uns sputen mussten
den Zug für die Heimfahrt zu erreichen.

Bereits im Zug wurden Pläne geschmiedet für den Ausflug im nächsten Jahr, der genauso schön,
aber weniger anstrengend sein soll. Ob das so wird, wird sich zeigen,
schließlich wird auch im nächsten Jahr ein "Sportverein" unterwegs sein.





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