Geschichte des Vereins

Die Trainingsgemeinschaft Schröder gründete am 01. Juli 1970 den

VfL Lahnstein



Der Verein für Leibesübungen Lahnstein (VfL) entstand am 01. Juli 1970 aus einem lockeren Zusammenschluss von Turnfreunden.
Die "Trainingsgemeinschaft Schröder" hielt es für gut und richtig einen neuen, funktionsfähigen Verein entstehen zu lassen.
Es wurde daher von Hans + Marianne Schröder zum Zwecke der Vereinsgründung Herr Notar Dr. Schultz gebeten,
die formellen Schritte zu unternehmen.

Für Mittwoch, den 1. Juli 1970 wurden alle interessierten Turnerinnen und Turner zu einer Gründungsversammlung eingeladen.
Die Versammlung wurde geleitet von Herrn Dr. Schultz, der die Begründung vortrug und die Aufgaben umriss.
Der Name sollte lauten:

"Verein für Leibesübungen/Lahnstein"

und wurde von der Versammlung angenommen. Aus der Mitte der Teilnehmer wurde der Vorstand gewählt
und das Ergebnis zur Eintragung in das Vereinsregister weitergeleitet.

Unter der Leitung der beiden "alten Turner", der Eheleute Marianne und Hans Schröder, verschrieb sich der Verein dem Breitensport.
Das Übungsangebot beschränkte sich bei Erwachsenen anfangs auf Leichtathletik, Schwimmen, Kegeln, Volleyball,
Trampolin, Ballett, Jazztanz, Turnen Ü 50, Gymnastik für Frauen, Seniorentanz und Judo, bei Kindern Mutter-Kind-Turnen,
Allgemeines Turnen für Mädchen und Jungen, Konditionsgymnastik, Aerobic, Ballett, Kunstturnen und später Rhönradturnen.
Im Laufe der nächsten fünf Jahre stieg die Mitgliederzahl rapide an und die Angebote wurden entsprechend dieser Entwicklung erweitert.
Es entstanden starke Gruppen im Bereich Kunstturnen und Judo, die es bis auf die Deutschen Meisterschaften schafften.
Trotz der Erfolge im Spitzensport wurde der Breitensport nicht vernachlässigt und es gab viele interne Veranstaltungen
zur Festigung des Vereinsgefüges, wie Ferienlager, Karnevalsumzüge, Teilnahme an großen Sportfesten und Begegnungen mit
ausländischen Sportlern. Ein Highlight der Vereinsgeschichte war die Durchführung von "Spiel ohne Grenzen" in Lahnstein.

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Im Zeitsprung auf die Jahre nach dem Millennium ist der Verein nach einer Durststrecke wieder auf rund 500 Mitglieder angewachsen.
Ein neuer Vorstand um den 1. Vorsitzenden Harald Gersteberg hat sich die Förderung des Jugendsports zur ersten Aufgabe gemacht.
Über 300 Kinder und Jugendliche sind in 12 Sportarten und 20 Sportgruppen mit 23 Übungsleitern sportlich aktiv.

Über die Mutter-Kind Gruppe, Kinderturnen und Jungen- und Mädchenturnen wachsen die Kinder in die Sportgruppen der Jugendlichen.
Herausragende Ergebnisse werden auch heute von den erfolgreichen Wettkampfabteilungen Judo und Rhönrad erbracht,
die von Deutschen-, Süddeutschen-, Südwestdeutschen- und Rheinland-Pfalzmeisterschaften
mit ersten, zweiten und dritten Plätzen zum Rhein-Lahn-Eck zurückkommen.

Bei den Sportlerehrungen des Stadtverbandes Sport treibender Vereine und der Stadt Lahnstein sind die Athleten des VfL
inzwischen sehr gut vertreten. Aber auch die vielen Pokal-, Kreis-, Turnier- und Gaumeister sind Ergebnis
einer gezielten Aufbauarbeit und jugendlichem Trainingsfleiß.

Zudem bilden die Kurse für Inliner und Gesundheitssport, wie zum Beispiel: Wirbelsäulengymnastik, Yoga, Aerobic und der Frauensport
Eckpfeiler des Vereins. Ballett, Gerätturnen, Leichtathletik und mehr runden das breite Sportangebot ab.

Mit dem Wandel der Zeit verändert sich auch das ein oder andere Sportangebot, was den Vereinsmitgliedern zu gute kommt
und die stabile Vereinsstruktur unterstützt.
Mit Ganztagsschulen, Sportverdrossenheit und breit gefächerten Spaßangeboten bläst dem Verein zwar der Wind entgegen,
dem der Verein aber mit Jugendsport, Gesundheitssport, Breitensport und dem Logen
"Sport im Verein macht Spaß und schafft Inhalte und Werte" begegnet.


Hierzu zeigen wir zwei Bilder von der Gründungsveranstaltung
vom 01. Juli 1970 im Salhof in Lahnstein:

Bild oben von links nach rechts: Gerd Kemkes, Hans Schröder und Marianne Schröder

Bild unten von links nach rechts vorne sitzend:
Ursula Berres, Cl. Dieter Schoch, Gerd Kemkes, Hans Schröder, Marianne Schröder und M. Steeg.

Dahinter stehend von links nach rechts:
Gabi Schenk, Marianne Steeg, Renate Syre, Sabine Kanke, Hella Heinz,
Dagmar Niederberger, Angelika Herbst, Jutta Schröder, Ulrike Krämer,
Ingrid Heiler, Patruicia Ley, Ilse Olef, Bruno Beeres, Evelin Deusner,
Mathilde Becher und Dagmar Benz.

Die Gründungsurkunde vom 01. Juli 1970:




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